Die Schloss-Apotheke – Wechselhafte Besitzer

Nach dem Tode Hufschmieds tritt dessen Schwiegersohn Johann Georg Elvert die Nachfolge an, im Jahre 1754 dessen Sohn Johann Philip. Gerade einmal 28 Jahre alt verlegt Philip die Apotheke an ihren heutigen Platz in die einstige Wirtschaft "Zum Pflug".

Im Gegensatz zu seinem Nachfolger, Friedrich Detlev Dahlmann, der 1788 die Apotheke für 12000 Gulden erwirbt, war Philip Elvert bei den Heidenheimern sehr beliebt und auch wirtschaftlich erfolgreich.

Dahlmanns eigentümliches Geschäftsgebaren und ein

 

Rechtsstreit mit seinem Gehilfen Johann Baptist Breitenauer verschlechtern die Verhältnisse derart, dass der Apothekergeselle Widmann die Erlaubnis zur Errichtung einer zweiten Apotheke in Heidenheim bekommt.

Dahlmann gibt schließlich auf und verkauft die Apotheke an den Pfarrersohn Christian Friedrich Moser, unter dem sich die Apotheke wieder erholen kann; so gut, dass Widmann aus Neid und Not den städtischen Kleemeister ermordet und dafür hingerichtet wird.

 

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