Die Schloss-Apotheke – Der Dreißigjährige Krieg

In der schlimmsten Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurde Gailhofer vor die Frage gestellt, seinem protestantischen Glauben abzuschwören oder Heidenheim zu verlassen.
Gailhofer entscheidet sich im Januar 1638 für das Letztere.
Bis nach Ende des großen Krieges dürfte die Stelle des Apothekers vakant geblieben sein. Erst 1653 ist Elias Schopf als zweiter Vertreter dieses Berufsstandes in Heidenheim bezeugt. Für sein hohes Ansehen spricht seine Wahl zum "Gerichtsverwandten".

 

Nach Schopfs Tod am 2. September 1681 wechselt die Apotheke innerhalb weniger Jahre mehrmals den Besitzer.
Seine Nachfolger, Eberhard Friedrich Jäger, Johann Gottfried Bayer und Johann Georg Beuttel sterben schon sehr früh, meist in jugendlichem Alter.
Erst Theodor Hufschmied kann die Verhältnisse wieder stabilisieren und führt die Apotheke bis zu seinem Tod am 20. Juli 1722.

 

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